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13.06.02 09:59
Versandhandelsverband bvh betont Euro-Treue der Branche „Konsumenten kaufen nur da, wo ehrlich umgerechnet wird“
Anlässlich der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) am 13. Juni 2002 in Frankfurt am Main betonte der neue Präsident des Verbandes, Rolf Schäfer, in einer ersten Stellungnahme die Ausnahmeposition des Versandhandels bei der Einführung des Euro. „Wir haben klar und ehrlich umgerechnet und damit einen erheblichen Beitrag zur Preisstabilität in Deutschland geleistet, so Schäfer. Die allgemeine Kaufzurückhaltung der Konsumenten durch die vermeintlich gefühlte Teuerung hat aber auch vor der Versandhandelsbranche nicht Halt gemacht; die Branche verlor im ersten Quartal 2,7 Prozent Umsatz gegenüber Vorjahr.
Zwar sieht der bvh seit April wieder eine gewisse Besserung der Versandkonjunktur, hält aber die soeben vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte Umsatzzahl von plus 9,7 Prozent im April 2002 gegenüber 2001 für völlig überzogen. bvh-Geschäftsführer Dr. Thomas Steinmark sagte in Frankfurt, er rechne höchstens mit einem Anstieg von 2 Prozent. Damit bewegt sich der Versandhandel allerdings gegenläufig zum gesamten Einzelhandel, der den April mit minus 0,8 Prozent abschloss. Die anziehende Konjunktur im Versandhandel führt der Verband darauf zurück, dass die Konsumenten sehr wohl wissen und herausfinden, wer ehrlich auf den Euro umgestellt hat. „Die Transparenz und Euro-Treue der Versandbranche beginnt sich langsam auszuzahlen“, so Steinmark.
Kurzinformation:
Seit 55 Jahren vertritt der BVH die Interessen der Versandhandelsbranche; mittlerweile gehören dem Bundesverband fast 200 kleine, mittlere und große Unternehmen des Katalog-, des Internet- und des Vertreter-Versandhandels (Direktvertrieb) an. Die deutsche Versandhandelsbranche setzte im Jahr 2001 rund 20,4 Milliarden Euro um; davon entfielen etwa 90 % auf Versandfirmen, die dem BVH angeschlossen sind. http://versandhandel.org oder http://www.bvh-versandhandel.de
Dateien zum Download:
presse_13_06_02.pdf
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