Bundesverband des Deutschen Versanghandels e.V.
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Politische Interessenvertretung

Ein wesentliches Tätigkeitsfeld des BVH ist die Interessenvertretung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Vielfältige Kontakte zu Abgeordneten des Deutschen Bundestages, des Europaparlaments, zu den Ministerien und anderen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft stellen sicher, daß wir als kompetenter Partner der Politik im Vorfeld jeder relevanten Gesetzgebung beteiligt werden. Auf diese Weise ist es uns schon oft gelungen, den Gesetzgeber auf die besonderen Probleme und Bedürfnisse unserer Branche aufmerksam zu machen und damit zu starre und inflexible rechtliche Regelungen für den Versandhandel zu verhindern.

Immer häufiger wird hierbei auch die ständige Mitarbeit in den Gremien unseres europäischen Versandhandelsverbandes EMOTA zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg. Die meisten deutschen Gesetze beruhen inzwischen auf Vorgaben aus Brüssel. Unser Engagement für unsere Mitgliedsfirmen innerhalb Europas hat mit der steigenden europäischen Integration immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die in Brüssel gefällten Entscheidungen sind, wie etwa die Richtlinie zum Fernabsatz, verbindliche Vorgaben für den nationalen Gesetzgeber. Dies macht deutlich, wie wichtig eine Präsenz bei den für Europa verantwortlichen Entscheidungsgremien geworden ist. Eine Orientierung allein auf die deutsche Gesetzgebung wäre fatal und kurzsichtig. Deshalb gilt unser Bemühen einer rechtzeitigen Einflußnahme auf die Politik - bereits auf europäischer Ebene. Wir informieren unsere Mitglieder regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen in Brüssel.

Schwerpunkte unserer Arbeit sind insbesondere das:

deutsche und europäische Fernabsatzrecht

Seit dem Inkrafttreten der europäischen Fernabsatzrichtlinie und des deutschen Fernabsatzgesetzes im Juli 2000, haben Distanzhandelsunternehmen besondere Informationspflichten gegenüber ihren Kunden zu beachten. Die Schaffung des gesetzlichen Widerrufs- oder Rückgaberechts und die Umsetzung der fernabsatzrechtlichen Regelungen stellen den Versandhandel vor neue Herausforderungen.

Wettbewerbsrecht

Die Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung waren nur der erste Schritt. Das Wettbewerbsrecht verändert sich nicht nur aufgrund der europäischen Impulse. Wir begleiten die Arbeit der EU-Kommission und der Bundesregierung und achten darauf, dass deutsche Versender nicht gegenüber anderen Handelsformen oder ihren europäischen Kollegen benachteiligt werden.

Datenschutzrecht

Unser besonderes Interesse am Datenschutz muss nicht betont werden. Die Arbeit unserer Mitglieder beruht auf der sorgfältigen und vertrauensvollen Behandlung ihrer Kundendaten. Entscheidend ist, den Unternehmen einen adäquaten Spielraum bei der Ansprache von potentiellen Kunden und bei der reibungslosen Kreditprüfung zu erhalten.

Recht des E-Commerce

Von der EU-Richtlinie zum elektronischen Geschäftsverkehr über das Signaturgesetz bis hin zur Streitbeilegung im Internet - der BVH und seine Mitglieder gestalten bereits heute den Rechtsrahmen von morgen.

Darüber hinaus engagieren wir uns z.B. in den Bereichen Umweltrecht (Abfallbeseitigung, Verpackungen, Batterien und Elektroschrott), Verbraucherpolitik und Verbraucherrecht.

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Versandhandelsverband bvh kritisiert Ergebnisse des Datenschutzgipfels

Frankfurt, 04.09.2008 Nach dem Datenschutzgipfel im Bundesinnenministerium fordert der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) die Politik auf, zu einer sachlichen Debatte zurückzukehren. bvh-Justiziar Dr. Peter Rheinländer sagt: "Die Fälle von illegalem Datenhandel, die zur Einberufung des Gipfels geführt haben, sind kriminelle Delikte, die schnell aufgeklärt werden müssen. Sie waren und sind bereits nach dem geltenden Datenschutzrecht verboten."

Der bvh kritisiert insbesondere ...

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Global E-Commerce Summit